Unterricht für die Jüngeren
- Dieser Unterricht ist für Kinder ab 5 Jahren -
Jüngere Kinder brauchen eine besondere Form des Instrumentalunterrichts.
Ich unterrichte mit speziellen Konzepten die sich ganzheitlich mit dem Kind und seiner Musik beschãftigen. Spielerisch werden Kinder an das Instrument mit Noten und klassischer Technik herangeführt.
Die Kreativitãt der Kinder wird als Motor zum Lernen genutzt.
Alle Kinder haben ein hohes Potential an Kreativitãt. Diese wird genutzt um Energien frei zu setzten, die auf das Lernen einen großen und positiven Einfluss haben. Improvisation und Komposition spielen im Unterricht dabei eine besondere Rolle. Sprache und Sprachrhythmus bieten
dabei einen guten Ansatz, denn dies wird vom Kind als schon bestehender Erfahrungsschatz mitgebracht.
Auch kleine Projekte, die in den Unterricht eingeflochten werden, haben eine fõrderliche Wirkung. Die Projekte sind angelehnt an den projektorientierten Unterricht, den ich für Kinder ab 10 Jahren erteile. Dabei ist auch hier das Ziel eine kleine reprãsentable Arbeit fertig zu stellen. Die Projekte sind dem jeweiligen Alter und den Fãhigkeiten des Kindes angepasst.
Komposition, Improvisation und Projekte dienen zum Lernen des Instruments.
Hinzu kommt, dass durch diesen pãdagogischen Ansatz ein hõheres Verstãndnis des Kindes für die Musik und Kultur im Allgemeinen entwickelt wird.
Kompositionsprojekte
Der Unterricht ist Einzelunterricht.
Verlauf eines Projektes für Kinder zwischen 5 und 10 Jahren
Projekt: Westernmusik
Ziel dieses Projektes ist es neue Gitarrentechnik, Noten und musikalische Mittel kennen zu lernen. Der Abschluss eines Projektes ist immer ein Produkt, in diesem Fall eine eigene Komposition.
Das Projekt wird den Kenntnissen des Kindes angepasst.
Einstieg:
Als Einstieg in dieses Projekt wird dem Schüler die Aufgabe gestellt ein Bild zu Hause zu malen, und zwar darüber was der Schüler mit dem Thema Western verbindet.
Neues Notenmaterial wird vorgestellt und ausprobiert.
Erste Arbeitsphase:
Über das Bild wird gesprochen werden und es soll ein oder zwei griffige Sätze zu dem Bild entstehen. Aus diesen Sätzen wird in einer späteren Arbeitsphase ein Lied komponiert werden.
Die Silben der Sätze werden geklatscht. Pro Silbe wird später ein Ton verwendet. Durch verschiedene Übungen wird dem Schüler deutlich, wie die Töne einzusetzen sind. Insbesondere der Schluß einer Melodie wird dabei eine wichtige Rolle spielen.
Der Auftakt wird als kompositorisches Mittel eingeführt.
Wozu ist ein Auftakt da? Er bringt Schwung in die Musik. Also genau richtig für eine Westernmusik und auch für die eigene Komposition.
Mittlere Arbeitsphase:
Um das neue Notenmaterial besser kennen zu lernen werden mehrere themengebundene Instrumentalstücke und Lieder nach und nach eingeübt, wie etwa: Ich kenne einen Cowboy (mit Auftakt), Ten Little Indians oder für Schüler die etwas weiter sind Geisterreiter (Ghostrider).
Dazu kommen kleine Improvisationsübungen mit den Tönen zu einer Hintergrundmusik (das übt Timing, Koordination und lässt den Schüler die Töne zu unterschiedlichen Harmonien in ihren verschiedenen Qualitäten erleben, die Kreativität des Kindes wird als Motor genutzt).
Der anfängliche Auftakt mit einer viertel Note wird in zwei achtel Noten geteilt. Eine neue Technik, der Aufschlag (Bindung) wird eingeführt und eingesetzt für den neuen Auftakt. Damit wird der musikalische Schwung intensiviert.
Letzte Arbeitsphase:
Alle zum Projekt eingeführten Instrumentalstücke und Lieder werden abgeschlossen.
Aus den Übungen mit den Noten, der Improvisation und dem Text wird eine kleine Komposition fertig erstellt.
Das Projekt endet, wenn alles Notenmaterial, Instrumentalstücke und Lieder gut erarbeitet sind und das Produkt, also in diesem Fall die Komposition fertig ist.
Das Ergebnis soll jemanden (meist Eltern) vorgestellt werden.
Einige Ergebnisse aus solch einem Projekt kann man sich anschauen unter:
http://www.gitarrenweb.net/noten.htm